AKTUELLES

Einladung zum 1. Online-Seniorentreff bei Zoom

 

Die Beauftragte für Senioren, Agnes Kraft, vom Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein e.V. veranstaltet am 14.04.2021 um 15:00 Uhr ein Online-Seniorentreff bei Zoom. Dort können sich die Senioren einander wiedersehen, zusammen unterhalten und auch verschiedene Informationen wie z.B. über die Impfung und den Notruf-App erhalten. Wer dabei sein möchte, bitte unter der E-Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Danach erhalten Sie einen Link zum Zoom und das Treffen dauert 2 Stunden. Wenn Sie sich mit der Installation nicht auskennen, nehmen Sie bitte ebenfalls Kontakt mit uns auf, wir versuchen Sie zu unterstützen. Ansonsten fragen Sie Ihre Kinder, Familie und Freunde. Meldeschluss ist der 12. April 2021. 

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Erster Teilerfolg über unser politisches Engagement zum Thema Impfung

 

Der Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein kann sich über einen Teilerfolg, der sich auf unser politisches Engagement basiert, freuen. Am 16.03.2021 haben wir einen Appell an das schleswig-holsteinische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren gerichtet, damit das Ministerium eine Neuüberprüfung macht, ob gehörlose und taubblinde Menschen sowie Dolmetscher:innen für Deutsch und Deutsche Gebärdensprache in der Priorisierungsgruppe höhergestuft werden können. Unser Appell können Sie unten im Link in schriftlicher und gebärdensprachlicher Version noch einmal nachlesen. Heute haben wir die Antwort vom Ministerium erhalten und können uns über einen Teilerfolg freuen. Alle Dolmetscher:innen für Deutsch und Deutsche Gebärdensprache in Schleswig-Holstein sind nun impfberechtigt und gehören der Priorisierungsgruppe 2 an. Wir bleiben weiterhin am Ball und werden weiter berichten. Wenn Sie weiterhin Informationen von uns erhalten möchten, abonnieren Sie einfach unser Newsletter auf unserer Website www.gv-sh.de.

 Appell vom 16.03.2021
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Vierte Austauschrunde zum Thema "Notruf App des Bundes Nora

 

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. veranstaltete am 22.03.2021 das 4. Austauschtreffen zum Thema "Notruf-App". Wieder waren viele Landesverbände anwesend. Darunter auch Agnes Kraft und Christina A. Benker für den Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein e.V.. Bei diesem Austauschtreffen wurden drei Mitarbeiter der GuK (=Geschäfts- und Koordinierungsstelle der Notruf-App-System "Nora") eingeladen und sie haben über die Historie, Herausforderungen, Anforderungen, Barrierefreiheit, Funktionen und Zeitplanung der Nora-App informiert. Zum Schluss haben wir dem GuK noch einmal sehr deutlich gemacht, dass die Barrierefreiheit nur mit Gebärdensprache gegeben ist und nicht nur mit der Chatfunktion bzw. dem alleinigen Absetzen des Notrufs durch Piktogramme. Da die Kommunikation wechselseitig sein muss, muss auch gehörlose Menschen die Möglichkeit erhalten, dass sie sich auch über die Gebärdensprache ausdrücken können. Doch das Problem ist, dass in dem Konzept, das die Innenministerien der 16 Bundesländern gemeinsam vereinbart haben, keine Gebärdensprache vorgesehen hat, deshalb muss der GuK das auch nicht umsetzen. Dann gab es noch eine Diskussion, warum es seitens der GuK keine Gebärdensprache nachträglich eingefügt werden kann. Um das Ganze zusammenzufassen, hat der DGB e.V. bereits von Anfang an versucht, an dem Konzeptverfahren einzubringen, was leider nicht geklappt hat. Jetzt hat es - nachdem der DGB e.V. geklagt hat - einen Platz in der Task Force im GuK bekommen und hat darin nur eine beratende Funktion. Jetzt besteht die Hoffnung, dass eine Passage des Telekommunikationsgesetz geändert wird, denn dadurch kann die Nortuf-App beeinflusst werden und im nach hinein doch noch mit Gebärdensprache verbunden werden. Wir bleiben weiterhin am Ball...

Bericht über den dritten Teil der Ayurveda-Vortragsreihe

 

Am Freitag, den 19.03.2021 meldete sich wieder viele Teilnehmer:innen zum dritten Teil der Ayurveda-Vortragsreihe an, die vom Gesundheitstreff des Gehörlosen-Verbandes Schleswig-Holstein e.V. organisiert wurde. Diesmal stand das Thema "Zusammenhänge der 6 verschiedenen Geschmacksrichtungen" im Vordergrund und darin werden die unterschiedlichen Rasa (=Geschmack) erklärt. In der ayurverdischen Lehre wird in sechs Geschmacksrichtungen unterschieden: süss (madhura), sauer (amla), salzig (lavana), scharf (katu), bitter (tikta) und herb (kashaya). Es war sehr interessant, denn die Referentin erklärte sehr anschaulich an den Beispielfotos, in welchem alltäglichem Essen welche Geschmacksrichtungen drin sind. Wichtig ist, dass man immer darauf achtet, dass alle sechs Geschmacksrichtungen vertreten sind, dann dadurch kann ein langfristiges Sättigungsgefühl eintreten. Das kann auch bei einer Currywurst mit Pommes sein, wenn man es zum Beispiel mit frischen Kräutern aufpimpt (=ergänzt), dann kann dieses "Fast-Food" schnell und gut verdaut werden und trotzdem lange satt machen. Wichtig ist natürlich, dass man das "schlechte Essen" in Maßen isst. Am 16.04.2021 um 16:00 Uhr folgt der nächste Teil zum Thema "Bedeutung der Ernährungsvielfalt". Anmeldungen sind jetzt bis zum 15.04.2021 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich und die Plätze sind leider begrenzt.

Kostenübernahme für Dolmetscher:inneneinsätze in den Impfzentren

 

Seit Anfang dieses Jahres haben die Impfungen gegen das Coronavirus in Schleswig-Holstein begonnen und jetzt gibt es eine positive Meldung von der schleswig-holsteinischen Landesregierung. Diese gibt bekannt, dass sie die Kosten für Dolmetscher:innen für Deutsch und Deutsche Gebärdensprache, gemäß der Coronavirusimpfverordnung (CoronaImpfV) übernehmen. Die Terminbuchung erfolgt dann über das Portal www.impfen-sh.de oder über die Impftermin-Hotline 0800 / 455 655 0. Wenn Sie einen festen Impftermin erhalten haben, können Sie sich dann an die Dolmetscher-Vermittlungszentrale des Gehörlosen-Verbandes Schleswig-Holstein e.V. wenden. Die Mitarbeiterinnen werden sich dann um eine:n Dolmetscher:in kümmern. Sie können auch Ihre:n Stamm-Dolmetscher:in anschreiben und sie um einen Einsatz bitten. Außerdem können Sie auch selbst um einen Impf-Termin kümmern, dann wird die Dolmetscher-Vermittlungszentrale versuchen eine:n Dolmetscher:in für Sie bereitzustellen.

Hier noch einmal der Ablauf

  1. Wenn Sie einen Impftermin vereinbaren möchten, können Sie entscheiden, ob Sie die die Impf-Terminvereinbarung selbst übernehmen oder die Dolmetscher-Vermittlungszentrale für Sie einen Termin vereinbaren soll. 

  2. a) Wenn Sie den Termin selbst gebucht haben, können Sie dann bei der Dolmetscher-Vermittlungszentrale oder bei Ihrem:r Dolmetscher:in Bescheid sagen. Sie werden versuchen eine:n Dolmetscher:in für Sie zu buchen.

    b) Wenn die Dolmetscher-Vermittlungszentrale für Sie einen Termin vereinbart hat, erhalten Sie Rückmeldung, wann der Impftermin stattfindet. Ein:e Dolmetscher:in wird vor dem Impfzentrum auf Sie warten. 

  3. Die Abrechnung übernimmt der/die Dolmetscher:in oder die Vermittlungszentrale selbst.

Wenn die Dolmetscher-Vermittlungszentrale die Terminvereinbarung für Sie übernehmen soll, werden folgende Unterlagen benötigt

  • Attest vom Arzt, dass Sie impfberechtigt sind oder
  • Schreiben vom Ministerium
  • Geburtsdatum
  • Mailadresse oder Faxnummer

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 Kostenübernahme
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Appell an die schleswig-holsteinische Landesregierung zur Impfpriorisierung

 

Der Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein e.V. steht seit der Coronavirus-Pandemie im engen Kontakt mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren und setzt sich für die Barrierefreiheit speziell für gehörlose Menschen in Schleswig-Holstein ein. Heute haben wir ein Schreiben an das Ministerium und dem Beauftragten für Menschen mit Behinderung eingereicht. Darin geht es um einen Appell, dass das Gesundheitsministerium noch einmal prüfen sollen, ob gehörlose und taubblinde Menschen auf Grund der nötigen Kommunikation mit der hörenden Umwelt ohne ausreichenden Schutz (z.B. FFP oder OP-Masken) angewiesen sind, in die Priorisierungsgruppe 2 eingestuft werden können. Durch die Impfung soll eine hohe Expositionsrisiko minimiert werden, denn oft ist neben der Kommunikation ohne ausreichenden Schutz auch nicht immer ein ausreichender Abstand zueinander möglich. Als Beispiel können Arztpraxen, Therapiesitzungen o.ä. genannt werden, die neben der Anwesenheit eines Arztes noch Dolmetscher:innen für Deutsch und Deutsche Gebärdensprache anwesend sind. Mehr dazu kann in dem Appell nachgelesen werden.

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 Appell an die Landesregierung
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Kontakt

Gehörlosen-Verband
Schleswig Holstein e. V.

Hasseer Str. 47
24113 Kiel

Kontakt: Geschäftsstelle

Spenden

Gehörlosen-Verband
Schleswig-Holstein e.V.

Kieler Volksbank eG
IBAN: DE66 2109 0007 0090 0694 04
BIC: GENODEF1KIL

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