Sie beobachten die oben genannten Symptome bei Ihnen oder in Ihrer Familie. Gehen Sie bitte NIEMALS direkt zum Hausarzt, sondern rufen, faxen oder mailen Sie bitte zuerst ihren Hausarzt an und sagen Sie ihrem Arzt, dass Sie den Verdacht haben an COVID-19 erkrankt zu sein. Sie werden automatisch für 14 Tage krankgeschrieben und müssen in häuslicher Quarantäne bleiben. Sie dürfen nicht arbeiten, einkaufen, spazieren etc. gehen.

Füllen Sie bitte - wenn Sie ein Faxgerät haben - das Faxformular aus und faxen Sie es an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) unter der Faxnummer: 0800 - 58 95 210. Sie erhalten eine Rückmeldung, wann Sie auf COVID-19 getestet werden.

 Formular für Ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117)
 Download

Sie können sich auch direkt an das Gesundheitsamt (per E-Mail oder Telefon) wenden. Hier können Sie herausfinden, welches Gesundheitsamt für Sie zuständig ist. 

 Welcher Gesundheitsamt ist für mich zuständig
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 DGS-Video (Bundesministerium)
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Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten und auch bei jüngeren Patienten beobachtet wurden, haben die folgenden Personengruppen laut dem Robert-Koch-Institut ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

> ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
> Raucher*innen
> Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    - des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    - der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis)
    - Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
    - Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    - Patienten mit einer Krebserkrankung
    - Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison)

Die o.g. Personen müssen besonders geschützt werden und sollen möglichst zu Hause bleiben. 

 Informationen für chronisch kranke Menschen
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 Informationen für Risikogruppen
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 DGS-Video (Bundesministerium)
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Wenn Sie an das Gesundheitsamt gefaxt haben oder dort angerufen haben etc., wird das Gesundheitsamt Ihnen einen Termin nennen, wann die Mitarbeiter*innen vom Gesundheit zu Ihnen nach Hause kommen. Es kann auch sein, dass Sie zu einer Sammelstelle gehen müssen. Die Mitarbeiter*innen werden testen, ob Sie COVID-10 positiv sind oder nicht. Wir empfehlen außerdem, sich den Notfallpass selbst auszudrucken und diesen auszufüllen. Die Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes kommen mit einem Mundschutz zu Ihnen oder zu einer Sammelstelle. Die Kommunikation kann schwierig werden. Deshalb empfiehlt es sich, jetzt sofort den Notfall-Pass auszudrucken, um ihn im Notfall den Sanitätern zu geben. Durch die Informationen im Notfall-Pass wissen die Sanitäter, welche Vorerkrankungen Sie haben bzw. wen sie im Notfall kontaktieren sollen.

Bitte zeigen Sie den Mitarbeiter*innen folgende Unterlagen:

> Krankenversichertenkarte
> ggf. Notfall-Pass

 Notfall-Pass 
 Vorderseite / Rückseite
 

 Informationspapier für Ärzte und Mitarbeiter*innen des Gesundheitsamtes
 Download

Wenn Sie Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt anrufen möchten, haben Sie folgende Wahlmöglichkeiten:

> die Nutzung eines Telefonvermittlungdienstes über den Tess-Relay-Dienst. Sie rufen über den Tess-Relay-Dienste an und dort wird ein*e Dolmetscher*in für Deutsch und Deutsche Gebärdensprache zugeschaltet und diese ruft für Sie den Hausarzt bzw. das Gesundheitsamt an. Bevor Sie dort anrufen, müssen Sie sich erst einmal kostenlos anmelden. Danach fallen nur die Telefongebühren (0,14 € pro Minute) für Sie an.

 Tess-Relay-Dienst
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 Anmeldung Tess-Relay-Dienste
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 Technische Anforderungen
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 Kosten
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oder

jemand aus Ihrer Familie, Freunde, Nachbarn etc. ruft für Sie an.

> schreiben Sie eine E-Mail oder Fax

Halten Sie bitte Ihre Gesundheitskarte bereit.