Bericht über den zweiten Teil der Audismus-Vortragsreihe

 

Die beide Referentinnen, Melanie Loy und Silvia Gegenfurtner, haben am 02.07.2021 den zweiten Teil der Audismus-Vortragsreihe beim Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein e.V. online durchgeführt. Diesmal war der Schwerpunkt auf "Hat die Deaf-Community ein eignes Audismus Problem? Initialisierter Audismus". Als Beispiele für die Definition von Audismus ist: Diskriminierung tauber Menschen, ohne Gehör = minderwertig, Marginalisierung von Taubenkultur und Gebärdensprache etc. Initialisierter Audismus kann sein: stillschweigende Akzeptanz von hörenden Normen, schwache gehörlosen Identität > "besser Hörende fragen", negative Bewertung von tauben Menschen etc. Daher ist es wichtig, Selbstreflexion zu leisten und Hygiene der Psyche sowie der Sprache zu machen. Der tiefe Einblick in die Taubenkultur ist so tiefreichend, so dass man die Ergebnisse und Erkenntnisse nicht kurz zusammenfassen kann. Außerdem ist die Deaf-Community ist eine sehr starke Basis die auch in einigen Bereichen weit fortgeschrittener ist als die hörende Community (=DeafGain) ist. Daher müssen wir an der eigenen Deaf-Identity arbeiten, damit wir unser einzigartiges Individuum und Fährigkeiten stolz nach außen repräsentieren können. Die hörende Gesellschaft hat die Deaf-Community lange, lange Zeit kolonalisiert, jetzt ist es an der Zeit unseren Platz zurückzuerobern. Es war wieder ein sehr spannender und lehrreicher Abend. Der dritte Teil wird im Herbst durchgeführt - seien Sie also gespannt.