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16.04.2013
Mitteilung aus der Staatskanzlei:
Schleswig-Holstein verstärkt seinen Einsatz gegen Diskriminierung. Torsten Albig hat am 12. April die offizielle Absichtserklärung für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft gemeinsam mit der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, unterzeichnet.
"Dieser Schritt soll uns allen ein Ansporn für unsere Arbeit sein", sagte der Ministerpräsident im Anschluss an die Unterzeichnung in Kiel. Er wünsche sich Schleswig-Holstein als ein Land, in dem jeder Mensch dieselben Chancen bekomme. "Sich gegen Diskriminierung einzusetzen heißt, Menschen gleiche Chancen zu geben", so Albig weiter. Es gehöre leider zum Alltag, dass Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion diskriminiert würden. "Für jeden Betroffenen ist das eine erniedrigende Erfahrung. Es ist aber auch eine Gefahr für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft", sagte er. Viele Menschen wüssten gar nicht, dass es in Deutschland ein Diskriminierungsverbot gebe und sie sich gegen Benachteiligungen wehren könnten. "Die Koalition gegen Diskriminierung will die Öffentlichkeit noch mehr für das Thema sensibilisieren. Daher wollen wir alle Kräfte mobilisieren, gegen Diskriminierung einzutreten", so der Ministerpräsident. Bei der Unterzeichnung waren viele Gäste aus Gesellschaft und Politik anwesend, für den Gehörlosen-Verband Schleswig-Holstein nahmen Hans-Hermann Schulz, 1. Vorsitzender, und Cortina Bittner, Geschäftsführerin, an der feierlichen Zeremonie teil.